Entdecke neue Welten!
 
StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin
Login
Benutzername:
Passwort:
Bei jedem Besuch automatisch einloggen: 
:: Ich habe mein Passwort vergessen!
Wer ist online?
Insgesamt ist 1 Benutzer online: 0 Angemeldete, kein Unsichtbarer und 1 Gast

Keine

Der Rekord liegt bei 34 Benutzern am Di 19 Aug 2014, 15:25
Neueste Themen
» Glück im Unglück
So 24 Jun 2018, 22:16 von Sakura

» The 100 ( Alina - Juju)
So 24 Jun 2018, 21:57 von Sakura

» Freundschaft +
Mi 20 Jun 2018, 22:37 von Sakura

» No Wedding
Sa 10 März 2018, 18:11 von Gast

» Hot or Not
So 24 Sep 2017, 09:05 von ~Soul~

» Fantasy Akademy
Do 10 Aug 2017, 23:28 von Sakura

» Eines von beiden?!
Sa 15 Apr 2017, 16:26 von ~Soul~

» Prison Alcatraz (Privi zwischen Sakura und AnitSama)
Di 14 Feb 2017, 20:16 von AnitSama

» Unendliche Zahlen
Di 23 Aug 2016, 17:24 von ~Soul~

Die aktivsten Beitragsschreiber
JuJu
 
Sakura
 
MissBloodySunDay
 
Code
 
AnitSama
 
Yuki Sora
 
Kyrios
 
~Soul~
 
Muffin.
 
Aquamarin
 
Die meistbeachteten Themen
Sonne, Sommer, Strand! (privi Code und Juju)
Mafiosi! Mehrplayer!
Prison Break! HL JuJu-Chan und mir
Hello Kit..halt die Fresse! (Juju x Saza)
Naruto (2er privi Bloody und JuJu)
My sweet Bodyguard ( Privi Juju und Bloody)
Wenn, dann sterben wir gemeinsam! (Privi zwischen Mina und JuJu)
Der Magische Stift!
The 100 ( Alina - Juju)
Star´s (Privi zwischen Alina und Mina )
Partner
free forum

Die aktivsten Beitragsschreiber der Woche

Teilen | 
 

 No Wedding

Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2
AutorNachricht
Sakura
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 1437
Anmeldedatum : 10.10.13
Alter : 22
Ort : Moers

BeitragThema: Re: No Wedding   Fr 23 Feb 2018, 20:55

Gianna



Er steckte sein Schwert zurück und sie merkte, dass ihre Hand so ein Gewicht eindeutig nicht gewöhnt war. Jetzt nur noch nicht schwach werden, ermahnte sie sich selbst.
"Ich bin im Auftrag der Prinzessin hier und bin also befugt mit zu reiten!", kam es nur aus ihren Mund. Selbstbewusst und durchaus gewillt, ihm diese Geschichte aufzubinden, sah sie zu ihm.
Doch so wie der Zufall es eben wollte, konnte sie dieses verdammt schwere Schwert nicht lange oben halten, sodass eben genanntes hinunter fiel. Bei dem Versuch es schnell aufzuheben, verlor sie auch noch ihre Kopfbedeckung und ihre langen silbernen Haare, legte sich auf die Rüstung, während ihre azurblauen Augen in die seine blickte.
Nun konnte sie wirklich nur noch hoffen dass er blind war. Schnell versuchte sie den rollenden Helm hinterher zu laufen, der jedoch genau vor den Füßen des Earls stehen blieb. Nun stand sie vor ihm. Dicht und blickte in seine Augen. Das war alles andere als gut, er wollte sie zurückbringen und sie würde für keine 1000 Pferden zurückkehren. Ein lauter Pfiff, ließ ihren Hengst aufhorchen und schnauben. Nun bewegte sich das Tier auf die Beiden zu, denn die Prinzessin wollte schnell weg ob mit oder ohne helm.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast



BeitragThema: Re: No Wedding   Sa 24 Feb 2018, 20:26

Daryaa

Sie kniff die Augen zusammen, als der Helm auf dem Boden aufschlug und verteufelte sich dafür. Das hatte ihr gerade noch gefehlt. Der Prinz riss an den Zügeln seines Hengstes und kam auf sie zugeritten. Sie wusste nicht, warum sie auf den Baum gestiegen war. Vielleicht aus der Hoffnung heraus, den Banditen zu entgehen, weil das Gewicht eines ausgewachsenen Mannes die Äste zum Abknicken brachte, wo sie sich noch hinaufziehen konnte? Vielleicht auch, um sich vor dem Prinzen zu verstecken. Das war ihr ja hervorragend gelungen.
"Nennt man das neuerdings Verteidigung?"
Sie löste ihren Blick vom Himmel und sah, noch immer an den Baum geklammert, zu dem Reiter hinab. Obwohl sie wusste, dass er wusste, wer sie war, sagte sie nichts. Ihr wären nur wüste Beschimpfungen eingefallen, die sie ihm entgegen schleudern wollte und auf seinen Hohn wusste sie sowieso nichts zu sagen. Aber was konnte sie einem Kerl, der Prinz war und sowieso alles bekam, was er wollte, schon erwidern?
"Wollt ihr mir jetzt immer noch nicht antworten? Selbst wenn ich weiß, dass ihr nicht taubstumm seid?"
Viel zu schnell war er unter dem Baum angekommen, noch bevor sie sich darüber klar werden konnte, vor wem sie eigentlich geflohen war.
„Wir müssen los, Daryaa. Die Banditen sind nicht weit hinter uns!"
Noch einmal redete sie sich ein, dass der Prinz ihr, im Gegensatz zu den Banditen, nicht ans Leder wollte. Aber an die Wäsche. Sie verfluchte ihre Gedanken und biss sich von innen auf die Lippe. Er war der letzte, von dem sie unsittlich berührt werden wollte und wenn sie vom Baum kam, würde das früher oder später geschehen – außer...
„Für wen von uns tretet ihr an?“, ihre Stimme klang kratzig, weil sie in den letzten Stunden zu wenig gesprochen und getrunken hatte, „Für meine Schwester oder mich?“
Sie machte mit ihrem Klammergriff deutlich, dass, wenn er die falsche Antwort sagte, sie auf dem Baum bleiben würde. In dem Moment war sie nur froh, dass sie keine Röcke trug, wo der Prinz hinuntersehen konnte. Sollte er sie doch holen, wenn er so ein Edelmann war. Außerdem schreckte sie das ganze Blut ab, was auf seiner Rüstung zu trocknen begann. Dabei sah sie mit ihrer Platzwunde am Kopf und den Blutspritzern des toten Mannes im Gesicht und auf der Rüstung mit Sicherheit nicht besser aus.


═════════════════════════════════════════════════════════════════

Torwin

Sie maßen sich einen Augenblick lang. Ihr Arm begann unter dem Gewicht des Geschmeides zu zittern und schließlich lösten sich die Finger vom Griff und das Schwert fiel zu Boden. Hastig bückte sie sich danach, der Helm glitt ihr vom silbernen Schopf und er erkannte die Prinzessin in dem Augenblick, wo sie verdattert in sein Gesicht sah.
„Eure Hoheit“, er verneigte sich kurz, ließ sie dabei aber nicht aus den Augen, was angebracht gewesen wäre, für seinen Rang, „Es ehrt euch, für Euch selbst in den Ring zu steigen, doch befürchte ich, dass dies hier kein geeigneter Spielplatz für Euch ist.“
Er hatte die falschen Worte gewählt und es war zu spät, sie zurück zu nehmen. Keine Frau, egal ob Prinzessin oder nicht, wollte zum Spielen auf vorgesehene Plätze geschickt werden. Und doch mussten die Frauen Anweisungen und klare Grenzen aufgezeigt bekommen, ansonsten würden sie den Männern auf der Nase herumtanzen. Torwin kratze sich im Nacken.
Sie griff nach dem Helm, der an ihren Fingern absprang und losrollte. Es war ein niedlicher Anblick, wie ihre Hoheit dem Helm hinterher hastete, der vor seinen Füßen zum Erliegen kam. Ein amüsiertes Lächeln lag auf seinen Zügen, als sie sich aufrappelte und ihn direkt ansah. Wobei sie zu ihm aufblicken musste.
Plötzlich stieß sie einen lauten Pfiff aus und er brauchte nur eine Sekunde, da hatte er den Helm und den Arm der Prinzessin gepackt und riss sie zur Seite, als ihr Hengst da zum Stehen kam, wo er wenige Sekunden zuvor noch stand.
„Verzeiht, aber es hat mich Stunden gekostete, Euch zu finden. Ich hoffe Ihr versteht, wenn ich Euch jetzt nicht so einfach gehen lassen kann, Hoheit?“
Sein Griff war stark, aber nicht so feste, dass er ihr wehtat. Dem Amt entsprechend, den er bekleidete, standen sie sich viel zu nah und doch konnte und wollte er sie nicht loslassen. Er befürchtete, dass sie wie ein verschrecktes Reh das Weite suchte. Andererseits gefiel ihm die Aussicht. Der Hochmut, den die Prinzessin bei ihrem Auftritt im Palast an den Tag gelegt hatte, war verschwunden. Das hier war nicht ihr Umfeld, wo sie die Fäden in den Händen hielt und das merkte man ihr deutlich an.
„Sagt, wieso nehmt Ihr an diesem Rennen teil? Möchtet Ihr unbedingt sterben?“ Er hatte den Drang sich zu kratzen, aber dafür hätte er den Helm oder die Prinzessin loslassen müssen.
Nach oben Nach unten
Sakura
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 1437
Anmeldedatum : 10.10.13
Alter : 22
Ort : Moers

BeitragThema: Re: No Wedding   Sa 24 Feb 2018, 22:56

Jonathan


Frecherweise bewegte sich die Prinzessin keinen Milimeter und der Prinz sah sich gezwungen, sich zu ihr umzudrehen. Ihre Frage ließ ihn instinktiv kurz nachdenken. Was wollte sie von ihm hören? Er spürte, dass sie ihm misstraute. Kein Wunder. Charmant ging anders, aber auch Jonathan war nicht auf den KOpf gefallen. Er wusste durchaus wie man mit einer Lady umzugehen hat, allerdings legten sich die Manieren in so einer brenzlichen Situation.
"Ich habe mich für keine von Euch beiden entschieden! Es ist töricht sich auf jemanden festzulegen, um dann zu verlangen, dass man mit ihr eine Zukunft verbringen kann! Ich mache hier mit, um erst einmal die Chance auf ein Kennenlernen zu haben. Vielleicht harmoniert es, vielleicht sagen beide `das wird niemals was`. Es ist nicht mein Stil Frauen ohne Persönlichkeit an mich zu reißen, dafür brauch ich nicht auf so ein Abenteuer zu gehen, bei dem mehr sterben als überleben! Ich suche eine Frau, die sich an meiner Seite verwirklichen kann und nicht sputet nur weil ich ihr etwas sage!"
Zugegeben schien die Prinzessin nicht wirklich viel Erfahrung mit der Männerwelt zu haben. Jonathan hatte es nicht nötig für irgendwelche Frauen zu kämpfen. Im Gegenteil.
Er ließ ihr einen Moment um das alles zu verarbeiten.
"Ich bin ehrlich zu dir, ich habe keine Absicht dich irgendwie anzufassen oder an mich zu reißen! Das habe ich durchaus nicht nötig, wenn du dich da auf deinem baum sicherer fühlst, dann bleibe dort, aber ich werde jetzt reiten. Denn mich werden die Banditen nicht verschonen! Ich bin keine Frau!" Damit wand er sein Pferd wieder in die andere Richtung, um loszureiten...

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sakura
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 1437
Anmeldedatum : 10.10.13
Alter : 22
Ort : Moers

BeitragThema: Re: No Wedding   Sa 24 Feb 2018, 23:03

Gianna


Der Hengst bewegte sich auf sie zu, als sich eine kräftige Hand um ihren Oberarm legte und zurückzog. Er murrend entfuhr der Prinzessin, als ihr Hengst nach kurzer Zeit wieder zu seiner Stute zurückkehrte. Das Tier hätte ihr in einer Gefahrenzone sofort geholfen, doch der Hengst sah in dem Earl keine wirkliche Bedrohung. Ihre Augen trafen die seine.
Sie versuchte sich loszureißen, doch der Griff saß gut und feste. Nicht schmerzhaft.
"Ich werde nicht dabei zu sehen, wie irgendwelche Männer, mir anvertraut werden, die ich gar nicht haben will! Es ist mir egal, welchen Rang sie haben, ich werde meine Zukunft nicht dem Schicksal überlassen!"
Ein entschlossener Blick glitt nun zu ihm hoch. "Mein Tod ist nicht mehr wert, als der der Männer die hier zugrunde gehen, bei einem Auftrag wo über 90 % nur sterben können!"
Ein kurzer Moment Pause und die Prinzessin sah in die Ferne.
"Ich will meine Freiheit für mich und für meine Schwester! Deswegen werde ich nicht zurück gehen, nicht mit Ihnen und auch nicht mit jemand anderen!"

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast



BeitragThema: Re: No Wedding   So 25 Feb 2018, 09:40


Daryaa

Mit angehaltenem Atem wartete sie auf seine Antwort. Zuerst schien es, als würde er nichts sagen, dann redete er ohne Punkt und Komma. Daryaa lockerte ihre Finger, die inzwischen von der krampfenden Pose schmerzten. Es erleichterte sie, dass der Prinz edlere Absichten hatte, als sie zunächst gedacht hatte. Aber was erwartete er auch von ihr nach seinem protzigen Auftritt beim Start? Wie hätte sie seine höhnischen Worte aufgreifen sollen, wenn nicht so?
Und trotzdem verstand sie nicht, wieso ein Mann, der es offensichtlich aus mehreren Gründen nicht nötig hatte, an dieser Hetzjagd teilnahm. Es musste Etwas geben was ihn dazu trieb. Machte er rein wegen des Sieges heraus mit, oder konnte er so seiner Leidenschaft – Menschen legal abzuschlachten – nachgehen?
So schön er seine Worte auch verpackte, sie schwor sich, in seiner Gegenwart vorsichtig zu sein.
Tatsächlich fühlte sie sich auf ihrem Baum sicher. Vorerst. Doch hinter ihr gähnte der Abgrund und wenn die Banditen kamen und sie belagerten, würde sie irgendwann heruntersteigen müssen. Ewig konnte sie dort nicht verweilen und weil sie dem Prinzen nicht trauen wollte, glaubte sie ihm auch nicht, dass die Banditen sie verschonen würden. Das waren Barbaren und was die mit Frauen anstellten, das wusste sie nur zu genüge aus den Geschichten, die man sich erzählte.
„Warte!“ Sie biss sich auf die Lippe, als das Wort heraus war und wollte es zurück nehmen, doch der Prinz hielt wirklich inne. Also rappelte sie sich auf, spähte in die Tiefe und überlegte, wie sie am besten hinunter kam. Sie warf ihm einen unsicheren Blick zu und beschied dann, dass sie nicht noch tiefer sinken und sich von ihm vom Baum helfen lassen wollte. Es dauerte etwas, aber dann stand sie, schwitzend und leicht zitternd auf dem Boden. Bei jedem Tritt hatte sie befürchtet abzurutschen. Einmal stand sie auf Moss und war tatsächlich ein wenig geschlittert. An ihrer Hand befand sich dafür nun eine Schürfwunde, die höllisch brannte. Sie starrte einen Moment auf ihre Verletzung und dann dämmerte es ihr. Wenn sie nicht mehr schön genug war, würde sie auch kein Mann heiraten wollen. Bevor der Prinz ungeduldig wurde, wandte sie sich mit neuer Euphorie seinem Gaul zu und wartete darauf, dass man ihr die Hand reichte, um hinaufzukommen. Das Pferd war einfach zu groß, als dass sie sich von alleine hinaufschwingen konnte.


═════════════════════════════════════════════════════════════════

Torwin

Während der Hengst nach kurzer Zeit wieder zu seiner Stute ging, überlegte Torwin, wie er sie daran hindern konnte, abzuhauen, sobald sie auf ihrem Pferd saß. Vielleicht würde er den Hengst nehmen und ihr die Stute geben, wobei er bezweifelte, dass der Hengst ihn aufsteigen ließ. Als sie an ihrem Arm riss, packte er nur noch fester zu. Es missfiel ihm, aber hier ging es gerade nicht um ihn, sondern um die Prinzessin von Charworth und die hatte nach dem Königspaar Priorität.
Er wartete ab, bis sie fertig gesprochen hatte, eine Dame unterbrach man schließlich nicht. Verstehend nickte er und senkte den Blick, damit sie niemand hören konnte, was angesichts der Lage absurd war.
„Das ehrt Euch und ich verstehe Eure Lage. Aber Ihr seid die Prinzessin und das hat nun einmal nicht nur seine Vorzüge. Ihr habt neben den vielen Rechten auch Pflichten und dazu zählt eben eine Hochzeit.“ Er machte eine Pause. Er hasste die Worte, weil er selbst viel zu oft an seine Pflichten gebunden war, denen er nicht entkommen konnte. Er kannte das Gefühl, welches sie verspüren musste. Er als Earl konnte sich seine Frau ebenfalls nicht aussuchen, zumindest nicht uneingeschränkt. Auch von ihm wurde erwartet, dass er eine Frau mit gewissem Stand ehelichte.
„Ein Bäcker kann nicht von heute auf morgen seine Arbeit hinschmeißen. Wenn er kein Brot backt, wird er kein Geld verdienen und ohne Geld verhungern. Das mag nun unheimlich blöd klingen, aber die Eheschließung ist eure Arbeit. Man erwartet nicht von euch, dass ihr es mit Leidenschaft tut, aber man erwartet, dass ihr es tut.“ Damit ließ er ihren Arm los. Schon früh hatte er erkennen müssen, dass er gewisse Dinge tun musste, die er nicht wollte. Es ein Rattenschwanz, der eins nach dem anderen hinter sich her zog. Verweigerte man das eine, würde sich irgendwo auch eine andere Tür schließen und danach noch eine und noch eine. Überwand man sich hingegen, standen unzählige Türen offen.
„Und Eure Hoheit, ihr bringt mich in eine ziemlich halsbrecherische Lage, wenn ich euch jetzt so einfach gehen lasse.“ Er rieb sich über die Bartstoppeln am Kinn und betrachtete das Mädchen, welches vor ihm stand. Jeder träumte von der Freiheit und selbst ein Gossenkind war nicht dazu geworden, weil es das wollte, die Gesellschaft hatte für jeden seinen Platz.
Nach oben Nach unten
Sakura
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 1437
Anmeldedatum : 10.10.13
Alter : 22
Ort : Moers

BeitragThema: Re: No Wedding   So 25 Feb 2018, 12:09

Jonathan


Er ritt los, er konnte sich diesen Kindergarten nicht dauerhaft untergeben. Sie war zwar eine Prinzessin, aber Jonathan ebenso Prinz. Er konnte sein Leben nicht riskieren, weil eine Tochter der Charworths der Ansicht war, er würde sie einfach anfassen oder sie gar an sich reißen. Hatte er nicht nötig und würde er mit Sicherheit nicht machen. Er wand sich auch nicht um, als sie warte sagt. Er parierte sein Pferd lediglich durch, stehen zu bleiben und machte keine Anstalten ihr zuhelfen. Das war ein Prozess, den sie selber lernen musste, wenn sie hier draußen war. Sie war hier niemand. Keine Prinzessin. Genauso wenig wie er. Hier draußen konnten keine Titel helfen. Das Recht des Stärkeren zählte.
Aus den Augenwinkel beobachtete er ihren Versuch, von dem Baum zu klettern. Stur war das Mädchen also auch noch. Nun gut, wenn sie ihm nicht bat, würde er ihr sicherlich auch nicht helfen.
Irgendwann kam sie zitternd zu Boden und hatte Mühe sich oben zu halten.
Ein Bild einer zerbrechlichen Frau, die das Abenteuer völlig falsch eingeschätzt hatte. Irgendwann blickte er zu ihr hinab, ergriff ihr Handgelenk und zog sie mit Schwung auf das Pferd. Er ließ ihr kurz Zeit sich zu sortieren, dann gab er den Hengst die Seiten, schließlich hatten sie schon genug Zeit verloren. Jonathan musste gucken, dass er so schnell wie möglich einen Platz finden konnte um ihre Wunden zu versorgen, wenn sie zu viel Blut verlor, würde sie das Bewusstsein auch verlieren.
Das Tier preschte durch das Unterholz durch, sodass sie nach wenigen Stunden inne halten konnten. JOnathan glitt von seinem Hengst und packte sich einfach die Prinzessin und half ihr hinunter. Er hatte keine Lust auf Diskussionen. Die Decke legte er ihr um die Schulter und stellte ihr was von seinem Essen und trinken hin. "Ruh dich jetzt aus!" Er sattelte seinen Hengst ab, sodass dieser sich auch ausruhen konnte. Nun begann er die Kräuter zu suchen, die er benötigte um ihre Wunden zu versorgen. An einem kleinen Bach waren sie zumindest schon, um diese zu reinigen. Ob sie noch da war oder nicht, wenn er wieder zurückkehrte, war ihm relativ. Sein hengst würde nicht mit ihr gehen, das wusste er. Entweder sie ließ sich helfen oder nicht.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sakura
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 1437
Anmeldedatum : 10.10.13
Alter : 22
Ort : Moers

BeitragThema: Re: No Wedding   So 25 Feb 2018, 12:40

Gianna


Ein Blick zu den Earl reichte, um zu begreifen, dass er seine Worte ehrlich meinte. Doch Gianna brauchte niemanden, der ihr verriet was ihre Pflichten waren. Ihr Gesicht wurde zornig.
"Man erwartet von jeden was. Von einr Prinzessin, dass sie sich wie eine Kurtisane verheiraten und benutzen lässt. Womit der Prinz sich schmücken kann, während er im Hintergrund die Belegschaft vögelt!" Ihre Worte waren klar definiert. Sie war hier keine prinzessin, sie war hier draußen, ein Mensch wie jeder andere. Solche Worte standen ihr ansonsten  nicht zu.
"Ich beuge mich nicht irgendeiner Tradition, ich werde niemand heiraten, der mich nicht liebt, geschweige den ich nicht liebe! Ich bin keine Trophäe. Ich wurde in meinem Leben zu oft in die richtige Meinung geprügelt, nur damit diese Idylle aufrecht gehalten wird! Ich bin nicht mehr bereit dazu und sollte ich hier sterben, dann sterbe ich als Gianna und nicht als eine Prinzessin, die ihr lebenlang so gerichtet wurde, damit sie jeden gefällt!"
Er ließ sie los und Gianna rieb sich dem Arm, nicht weil er weht tat, eher aus Reflex. Sie stand nun vor dem Earl und konnte ihn kurz mustern. Ein durchaus stattlicher Mann.
Er schien mit sich zu ringen, was er nun mit ihr tun würde. Entschlossen sah sie zu ihm.
"Ich werde nicht freiwillig zurückkehren!"

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast



BeitragThema: Re: No Wedding   Sa 10 März 2018, 18:11

Daryaa

Der Prinz nahm nach einer gefühlten Ewigkeit endlich ihre Hand und sie hatte schon damit gerechnet, dass er ihr einen bissigen Kommentar entgegen schleudern würde. Mit Schwung zog er sie hinter sich auf das Pferd und anders als am Hofe, saß sie weder im Damensitz, noch vor ihm. Ihr blieb gerade so viel Zeit, die Arme um seinen Leib zu legen, da gab er dem Pferd die Sporen.
Zunächst hielt sie sich noch zaghaft fest, weil sie dem Prinzen nicht zu nah kommen wollte – was viel mehr an seiner Art, als an ihrer Sorge um Sittlichkeit lag.
Die rasante Geschwindigkeit, der Wind, der an ihr zog und die Tatsache, dass ihnen Äste entgegenschlugen, veranlassten sie dann doch dazu, ihren Griff zu verstärken. Sie presste ihr Gesicht seitlich gegen seinen Rücken. Sein Geruch drang zu ihr durch, bevor er ihr von den Böen entrissen wurde. Er roch sauber und nach Parfum. Beinahe hätte sie geseufzt. Sie war nicht länger alleine und ein Mann war an ihrer Seite, der aus derselben Schicht wie sie kam.
Der Ritt dauerte lange und sie begann zu frieren von dem permanenten Wind um sie herum. Ihr Hintern schmerzte, weil der Sattel nicht für zwei Personen ausgelegt war und ihre Beine fühlten sich ganz taub an, als sie langsamer wurden.
Der Prinz saß ab und hob sie diesmal bereitwillig vom Pferd. Das war auch gut so, sonst wären ihr die Beine weggesackt. Eine dicke, wärmende Decke landete über ihren Schultern und sie zog sie sofort enger an sich. Ihr Magen knurrte, als sie das Essen sah, welches er ihr vor die Nase stellte. Sie sagte nichts. Ihr Hals war wie ausgetrocknet und sie hätte sich lieber die Zunge abgebissen, als diesem arroganten Kerl ihren Dank auszusprechen. Stattdessen wartete sie, bis er außer Sichtweite war und begann dann langsam zu essen. Ihre Hände brannten dabei höllisch, denn durch den Klammergriff beim Ritt hatten die Schürfwunden immer wieder zu bluten begonnen. Der Schmutz der Baumrinde haftete noch im Wundsekret und sie zog die Knie an den Bauch, als sie aufgegessen hatte. Ihre müden Augen glitten über ihre Umgebung. Sie wartete darauf, dass der Prinz wiederkam. Sein Hengst war die einzige Gewissheit, dass er zurückkam.



═════════════════════════════════════════════════════════════════

Torwin

Er schmunzelte angesichts ihrer Ausdrucksweise, die ihr am Hof eine Schelte eingebracht hätte.
„Das mag sich ehrenhaft anhören, Gianna, aber wollt Ihr wirklich all die Jahre Eurer Mühe einfach so wegschmeißen? Wenn Ihr jetzt mit eurer Tradition brecht, werdet ihr auf der Straße laden, mit nicht mehr als eurer Kleidung am Leib. Habt ihr Euch das gut überlegt?“
Er sah die Entschlossenheit in ihrem Blick und nahm sie ihr auch ab, dennoch bezweifelte er, dass sie alle Konsequenzen bedacht und durchdacht hatte. Viel mehr schien sie ihm verzweifelt, wenn sie sich zu solch einer Hetzjagd hinreißen ließ. Er sah zu den Pferden, die ihre Köpfe gegeneinander rieben.
„Ihr müsste verstehen, dass ich euch nicht alleine weiterziehen lassen kann.“
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: No Wedding   

Nach oben Nach unten
 
No Wedding
Nach oben 
Seite 2 von 2Gehe zu Seite : Zurück  1, 2
 Ähnliche Themen
-
» Ralph Boes: Öffentliche Verbrennung der Eingliederungsvereinbarung Zwangsverordnung des Jobcenters Berlin-Wedding Veröffentlicht am 01.08.2013

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Fire and Ice :: RPG :: HL +16-
Gehe zu: